Great Ocean Road

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Vom Grampians aus fährt man am besten direkt in Richtung Warrnambool. Etwa 13 km nach Warrnambool biegt man vom Princes Highway rechts auf die Great Ocean Road ab. Nach weiteren 20-25km beginnt das Abenteuer Great Ocean Road. Die Great Ocean Road erstreckt sich über eine Länge von mehr als 250km zwischen Warrnambool und Geelong. Die Straße verläuft die meiste Zeit parallel zur Küste. Die Landschaft ist geprägt durch die zerklüftete Küste im Port Campbell National Park, aber auch durch die endloslangen Surfstrände die sich von Lorne bis Torquay (das Mekka des Surfsports an der Südküste Australiens) erstrecken.

Im Port Campbell National Park wird einem durch insgesamt neun Lookouts auf eindruckvolle Weise die durch Wind, Wetter und Wellen stark zerklüftete und erodierte Sandsteinküste vor Augen geführt. Wenn man genügend Zeit hat, lohnt es sich auf alle Fälle einen kurzen Abstecher in jeden Lookout zu machen. Die Herausragenden Attraktionen sind sicherlich die Lookouts rund um London Bridge und den 12 Apostles.

London Bridge war ursprünglich eine Felsformation, welche wie eine Doppelbogenbrücke aussah und mit dem Festland verbunden war. Doch am 15.Jänner 1995, stützte einer der beiden Bögen (jener der zum Land führte) plötzlich und ohne Vorwarnung ein. Interessantes detail dabei ist, das sich während des Einsturzes des ersten Brückenbogens mehrer Besucher auf dem zweiten Brückenbogen befunden haben. Diese Personen mussten dann mit dem Hubschrauber abgeholt werden. Seither ist nur mehr der Brückenrest, der nun nicht mehr mit dem Festland verbunden ist zu bestaunen. Die 12 Apostel zählen sicherlich zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten Australiens. Dementsprechend viele Touristen sind auch hier anzutreffen. Die Felsen stehen einzeln, der wild tobenden Brandung ausgesetzt im Meer. Es besteht auch die Möglichkeit eine Hubschrauberrundflug über die 12 Apostel zu machen. Einen besonders schönen und ergreifenden Blick auf 2 Apostel erhält man von Strand aus. Nur etwa 1km nach dem Parkplatz bei den 12 Aposteln gibt eine Stichstraße zu den Gibsons Steps. Über die einige Stufen gelangt an den Strand unmittelbar vor den hohen Klippen. Von dort aus kann man dann 2Apostel aus einem etwas anderen aber umso imposanteren Blickwinkel (Bild) sehen.

Nur wenige Kilometer nach den 12 Apostel führt die Straße weg von der Küste und verläuft dann bis nach Apollo Bay im Landesinneren. Man fährt durch das hügelige Bergland des Otway National Park. Der Park eignet sich Wanderungen durch den Bush. Man sollte aber schon etwas an Bushwalk-Erfahrung mitbringen, wenn man sich auf die abgelegenen Wege wagt.

Apollo Bay der erste Ort nach dem Otway N.P. und liegt in einer wunderschöner Bucht nur durch die Straße getrennt direkt am Strand. Im Sommer wird der Ort von vielen Urlaubern bevölkert, während er im Winter nahezu ausgestorben ist. Der Nächste Teil der Great Ocean Road bis Lorne ist praktisch direkt in die Steilküste gebaut worden. Besonders schön ist die Fahrt entlang er Straße bei Morgenstimmung. Zwischen Lorne und Torquay ist die Great Ocean Road durch unzählige endloslange Surfstrände geprägt. Hier findet man beste Bedingungen zum Surfen. Nicht um sonst gilt dieser Teil der Great Ocean Road als Surfeldorado. Bei schönem Wetter sollte man sich auf jeden Fall etwas Zeit nehmen, um die teilweise äußerst guten Surfer zu beobachten.

Tipps:

  • Den Weg über die Gibsons Steps sollte man in jedem Fall auf sich nehmen

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