Cape - Mt. Gambier

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Von Cape Jervis gelangt man entweder über Normaville, oder direkt nach Viktor Harbor. Die direkte Straße ist relativ schmal und nicht sehr gut ausgebaut. Man ist auf beiden Wegen in etwa gleich schnell. Victor Harbor ist eine kleine Stadt die außer ein paar Geschäften nicht sehr viel zu bieten hat. Am Hafen, kann man mit einer Pferdeeisenbahn über einen Steg zu Granite Island fahren. Granite Island ist eine kleine Insel, die außer ein paar Kangaroos und ein paar Pinguinen nicht unbedingt sehenswert ist. Man fährt am besten der Hauptstraße entlang nach Goolwa, und dann weiter nach Wellington. Unmittelbar nach Wellington muss man mit einer keinen Fähre (die rund um die Uhr fährt und kostenlos benutzbar ist) den Murray River überqueren. Weiter geht es in Richtung Ashville und Meningie. Schon nach wenigen Kilometern befindet sich an der linken Straßenseite der PINK LAKE. Der See beeindruckt durch seine sehr stark ausgeprägte violette Färbung. An Hinweistafeln wird erklärt wie es zu dieser natürlichen Färbung des Sees kommt.

Nur wenige Kilometer nach fährt man entlang des Coorong National Parks. Der Coorong Nationalpark verläuft parallel zur Küste und besteht im wesentlichen aus der Younghusband-Halbinsel, die lang gestreckt vor dem Festland liegt. Wenn man genügend Zeit hat sollte man in eine der unzähligen Stichstraßen (allerdings meist nicht asphaltiert) zur Küste abbiegen, und die Unberührtheit und Stille Parks zu genießen. Dabei kann man gut die unzähligen Vögel im Park beobachten. Ansonsten ist die Landschaft nur wenig aufregend.

Etwa 20km vor Kingston SE gibt es eine asphaltierte Straße zu „The Granits“. „The Granits“, das sind ein großer und zwei kleine Granitfelsen, die direkt am Strand der Küste liegen. Besonders eindrucksvoll dabei sind nicht nur die Graniten, sondern auch die unberührte Küste in beide Richtungen des Strandes die kein Ende zu nehmen scheint. Die Gegend um Kingston SE und Robe ist für ihren Hummerreichtum bekannt ist, darauf weist natürlich auch der „Big Loobster“ hin. Ansonsten ist die Landschaft nicht sehr abwechslungsreich, und man sollte sich nicht allzu lange in dieser Gegend aufhalten, um möglichst schnell nach Mt. Gambier zu kommen. Etwa 30km vor Mt. Gambier findet man linker Hand unmittelbar neben dem Highway die Tantanoola Caves (Kalksteinhöhlen). Schon wenig später erreicht man Mt. Gambier.

Die Stadt Mt. Gambier liegt am Hang des Mount Gambier, eines 5000 Jahre alten, erloschenen Vulkanes. Am südlichen Stadtrand liegen die Kraterseen, der Blue Lake und der Valley Lake, als letzte Überreste des Vulkans. Der Blue Lake verfärbt sich alljährlich im November von Grau zu tiefen Azurblau, und kehrt im März wieder zu seiner grauen Farbe zurück. Verantwortlich für diese Färbung sind wahrscheinlich Kristalle oder Algen die der See beherbergt. Weiters sehenswert ist das Umpherton Sinkhole, es ist ein riesiges Loch, das als wunderschöne Gartenanlage gestaltet worden ist. Das Umpherton Sinkhole liegt am östlichen Ende der Stadt unmittelbar neben dem Highway, am Gelände des staatlichen Sägewerkes. Verläst man die Stadt in Richtung Osten, so überschreitet man schon nach nur wenigen Kilometern die Grenze in den Bundesstaat Victoria.

Tipps:

  • Benutzen der kostenlosen Fähre bei Wellington, so erspart man sich den relativ weiten Weg über Murray Bridge.

  • Ein Abstecher in eine Stichstraße um einen guten Ausblick auf den Coorong N.P. zu haben.

  • u empfehlen ist der „Pine Country Caravan Park“. Man fährt ganz einfach immer in Richtung Blue Lake, dann am Blue Lake vorbei und die Straße an der anderen Seite des Hügels hinunter. Der C.P ist dann nur unweit von der Ampol Tankstelle in einer Einfahrt auf der linken Seite zu finden.

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