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Von
Cape Jervis aus erreicht man mit Fähre der SEALINK (Bild) die Insel von
Kangaroo Island. Die Sealink bietet die Möglichkeit das Auto nach Kangaroo
Island mitzunehmen und so die Insel auf eigene Faust zu erkunden. Man kann
die Insel aber auch ohne Auto besuchen. Dabei ist es Ratsam eine ein oder
mehrtägigen geführten Ausflug zu buchen. Diverse Touren werden von
verschiedenen Anbieten angeboten. Kangaroo Island ist auf jedenfall eine
Reise wert. Man hat die Möglichkeit die verschiedensten Tierarten in freier
Wildbahn in einer nahezu Unberührten Natur aus nächster Nähe zu beobachten.
Eindrucksvoll sind dabei die Pinguine
(Fairy Penguins) in Penneshaw und Kingscote, die jeden Abend in der
Dämmerung vom Fischen im Meer zu ihren Nistplätzen zurückkehren. In
Penneshaw kann man unweit der Schiffsanlegestelle nahe dem Penneshaw Caravan
Park die Pinguine beobachten. Der Eintritt beträgt 5A$ (ohne Rangerführung,
die aber nicht unbedingt notwendig ist). Man bewegt sich auf einem Boardwalk
durch das Areal. Auf der einen Seite des Boardwalks sieht man die Pinguine
aus dem Meer kommen, auf der anderen Seite sieht man die Nistplätze der
Pinguine. Die aus dem Meer kommenden Pinguine gehen direkt unter dem
Boardwalk durch. Es ist allerdings nur sehr schwierig Fotos zu machen, da
die Beleuchtung der Nistplätze sehr dürftig ist, und man auf keinen Fall
einen Blitz verwenden darf (da durch den Blitz die Pinguine erblinden
würden). Aber allein die Nähe zu den Tieren und deren Beobachtungen ist
allenfalls ein Besuch wert. Fährt man weiter in Richtung Seal Bay, so kann
man gleich vor der Abzweigung nach American River über die wenig befahrene
Three Chain Road (unseald Road, also einer Schotterstraße) fahren. Die
Straße ist allerdings ziemlich schlecht und
man wird ordentlich durchgeschüttelt. Aber entlang der Straße findet man
hier und da einsame Lagunen die zu einer Pause oder zu einem Picnic
einladen. Man kommt auch direkt bei der
Murray
Lagoon vorbei die von unzähligen Vögeln bevölkert wird. Etwas nach Murray
Lagoon gelangt man zurück auf die asphaltierte Hauptstraße. Schon wenig
später gelangt man zur Abzweigung in Richtung Seal Bay. Die Beobachtung der
Robben in der Seal Bay ist besonders eindrucksvoll. Alle 15-30 Minuten
starten geführten Touren von der Ranger Station an den Strand der Seal Bay.
Dort kann man sich bis auf wenige Meter den Robben nähern und sie in ihrer
natürlichen Umgebung beobachten und fotografieren. Der Park Ranger erzählt
währenddessen wissenswertes über das Leben der Robben. An der Rangerstation
hat man die Möglichkeit auch einige Souvenirs zu kaufen. Der Besuch des Seal
Bay Conservation Parks ist ein absolutes Highlight bei einem Kangaroo Island
Besuch..
Weiter
geht es nach Westen in Richtung Rocky River, immer entlang der asphaltierten
Straße. Schließlich kommt man zum Kelly Hill Caves Conservation Park. In ihm
hat man die Möglichkeit ein verzweigtes Höhlensystem zu besuchen. Es
erinnert sehr an die in unseren Breiten vorkommenden Tropfsteinhöhlen, und
ist nach unserem ermessen nicht so interessant. In Rocky River befindet sich
die Rangerstation des Flinders Chase Nationalparks. In der Rangerstation hat
eine Gebühr für den Aufenthalt im Park zu bezahlen. Es besteht auch die
Möglichkeit einen kleinen Imbiss in der Rangerstation zu sich zu nehmen
(aber teuer). Es besteht die Möglichkeit im Park zu übernachten, dafür ist
ein Genehmigung nötig, die man ebenfalls in der Rangerstation erhält. Rund
um die Rangerstation hallten sich meist einige Kangaroos und Emus auf. Mit
viel Glück kann man auch in der Nähe der Rangerstation Platys beobachten.
Auskunft über den Weg dort hin erhält man in der Rangerstation.
Fährt man von Rocky River aus nach Süden kommt man zu den Remarkable Rocks
und zum Cape de Couedic. Die Remarkable Rocks (Bild links) sind einfach im
wahrsten sinne des Wortes „Beeindruckende Steine“
schon
aus einer ziemlichen Entfernung nach einer Geländekuppe, kann sie von Auto
aus in weiter Entfernung nahe der Küste ausmachen. Die Steine bekamen ihre
Form durch Wind und Wetter im Laufe der Jahre. Vor allem die Größe der
Steine sowie ihre bizarre Form, aber auch ihre Einzigartigkeit ist imposant.
Bei Cape de Couedic findet man einen schönen Leuchturm, darüber hinaus
sollte man sich auf den Weg zu „Admirals Arch“ machen. Admirals Arch (Bild
rechts) ist eine Art Höhle, durch die man aufs tobende Meer sieht.
Darüberhinaus kann man rund um Admirals Arch die Nahen Verwandten der
Robben, die Pelzrobben beobachten.
Hat man genügend Zeit, so sollte man
sich weiter in Richtung Cape Torrens durch den Flinders Chase N.P fahren.
Wir hatten relativ wenig Zeit und machten uns auf den Weg zurück, fuhren
aber noch auf einen Abstecher nach Kingscote, ein kleines Verschlafenes Dorf
mit einem Supermarkt, und dann zurück nach Penneshaw, um rechtzeitig unsere
Fähre zu erreichen.
Tipps:
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Wenn man am Festland möglichst nahe
von Kangaroo Island übernachten möchte, sollte man entweder den
Campingplatz in Normanville oder in Second Valley aufsuchen, da es nach
Second Valley in Richtung Cape Jervis keinen Campingplatz mehr gibt.
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Es ist sinnvoll wenn man sein Auto
nach Kangaroo Island mitnehmen will die Fähre vorzubuchen. Kann man die
gebuchte Fähre nicht wahrnehmen, und länger oder auch kürzer auf der Insel
bleiben, so ist das natürlich auch ohne Mehrpreis möglich. Allerdings hat
man dann keinen reservierten Platz auf der Fähre, und muss gegebenenfalls
das die Fähre voll ist warten.
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Zu empfehlen ist der „Penneshaw
Caravan Park“. Wenn man von der Fähre fährt uns sich dann gleich links
hält, kommt nach etwa 500m direkt zum Caravan Park. Nur etwa 5min von C.P.
entfernt, hat man die Möglichkeit Pinguine zu beobachten.
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Kangaroo Island Bienenhonig. Ist
ein besonderer Honig der von der aus Italien eingeschleppten Legurian
Biene produziert wird. Man kann den Honig direkt in Imkerei, aber auch in
nahezu jedem Souvenirgeschäft und Supermarkt (in Kingscote) kaufen.
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Man sollte stets darauf achten wie
viel Treibstoff man im Tank hat, da es nur wenige Tankstellen auf K.I.
gibt. Man sollte jede Möglichkeit an jeder Tankstelle tanken.
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