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Einen besonderen bleibenden Eindruck
der Stadt erhält man wenn man sie nach Norden über die Harbour Bridge
verlässt. Auf dem Weg in Richtung Norden durchquert man auf dem Pacific
Highway mehrere National Parks. Es wechseln sich Wälder mit Flussüberfahrten
und schönen Ausblicken ab. Nach Gosford in
Richtung
Newcastle wird die Landschaft dann allerdings wieder etwas eintöniger.
Newcastle ist eine Industriestadt nicht unbedingt interessant für Touristen.
Man führt am besten immer entlang des Pacific Highways. Für etwas
Abwechslung auf dem Weg nach Port Macquarie kann ein kleiner Umweg am Rande
des Myall Lakes N.P. sorgen. Der Abzweiger in den Park befindet sich wenige
Kilometer nach der kleinen Ortschaft Bulahdelah. Die Straße führt
unmittelbar an den Seen des Myall Lakes N.P. vorbei. Von Bungwahl einer sehr
kleinen unscheinbaren Ortschaft aus führt eine etwa 10km lange Straße zum
Seals Rock. Die Straße ist zwar nicht asphaltiert, aber in relativ gutem
Zustand, sodass man bei gutem Wetter auch ohne 4WD eine Befahrung der Straße
riskieren kann. Am Seals Rock steht ein bezaubernder kleiner Leuchtturm
(Bild) zu dem man nach etwa 15min Weg und einem Aufstieg über einige sehr
steile Stufen gelangt. Auf beiden Seiten des Seals Rock befinden sich nur
sehr wenig bevölkerte Strände die zum Baden einladen. Nach der Fahrt zum
Seals Rock geht es wieder weiter an Seen vorbei in das verschlafene Dorf von
Forster. Einige Kilometer säter kommt man wieder zurück auf den Highway, auf
dem es weitergeht nach Port Macquarie.
In Port Maquarie befindet sich ein
Koala Hospital in einem kleinen Naturreservat, in dem kranke oder verletzte
Koalas versorgt und gepflegt werden. Der Eintritt bzw. der Zugang zu dem
Hospital ist frei. Das Hospital wird fast ausschließlich von Spendengeldern
finanziert, und jeder Besucher kann natürlich auch mit einer kleinen Spende
etwas zur Erhaltung dieser bedrohten Tierart beitragen. Für besonders
tierfreundliche Besucher besteht auch die Möglichkeit zur Adoption eines
Koalas.
Der
Pacific Highway führt uns weiter nach Norden durch einige kleinere Städte,
ohne wirkliche Attraktionen. Einzig Coffs Harbour bietet mit der größten
Bananenplantage etwas sehenswertes. Man braucht sich keine Sorgen zu machen,
das man die Bananenplantage verpasst, den direkt neben dem Highway weist die
unübersehbare „Big Banana“ (Bild) auf die Plantage hin. Die meisten hier
geernteten Früchte werdengleich an ort und Stelle frisch verkauft, oder zu
diversen Produkten weiterverarbeitet. Unmittelbar neben den riesigen Hängen
der Bananenplantage befindet sich kurioserweise auf dem selben Hügel eine
Schihalle.
Die Straße führt nun weg von der
Küste etwas ins Landesinnere nach Grafton. Rund um Grafton fährt man immer
wieder an großen Zuckerrohrfeldern vorbei. Bis nach Ballina verläuft die
Straße in 20km Entfernung parallel zur Küste. Von Ballina aus sollte man vom
Highway in die Küstenstraße abzweigen, die direkt über Lennox Head nach
Byron Bay führt. In Byron Bay befindet sich der am stärksten leuchtende
Leuchtturm am Cape Byron. Zugleich ist Cape Byron der östlichste Punkt des
Australischen Festlandes. Ber Leuchtturm ist bequem mit dem Auto zu
erreichen. Der Ort selbst ist ziemlich touristisch und verfügt über ein
schönen Surfstrand und einige besonders guten Surfspots. Die Campingplätze
in und um Byron Bay sind mit 25-32A$ überaus teuer.
Tipps:
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Fahrt durch den Myall Lakes N.P.
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Besuch im Koala Hospital
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Einen billigen Campingplatz etwas außerhalb suchen,
z.B. bei den Brunswick Heads oder in der Gegend um Ballina
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